Am Samstag, den 21.04.2018 durfte ich insgesamt 10 Teilnehmerinnen zum Dual-Aktivierungs und Equikinetickurs bei uns auf dem wunderschönen Martinshof bei herrlichem Wetter begrüßen!

Nach einer kurzen Einführung bekamen die Teilnehmerinnen zunächst einen Überblick über die beiden Tage. Auf die Teilnehmerinnen und Ihre Pferde wartete ein intensiver Kurs bei dem sie den Equiplace, die Equikinetic sowie die longierte und gerittene Dual-Aktivierung kennen lernen durften. Zunächst fingen wir jedoch mit den Gemeinsamkeiten der drei Trainingsmethoden an. Wir sprachen darüber wieso wir blau-gelbe Gassen verwenden, welche Ausrüstung am besten verwendet wird und wieso das Zeitsystem und die dazugehörigen Pausen für Pferde so wichtig sind.

Da der Equiplace sowohl bei der Equikinetic als auch bei der Dual-Aktivierung ein fester Bestandteil ist, bekamen die Teilnehmerinnen zunächst eine theoretische Einführung bevor jeder den Einsatz des Equiplaces mit dem eigenen Pferd testen konnte.
Der Equiplace ist eine Art Pausenplatz für das Pferd. Wir trennen Arbeits- und Ruheplatz, was die Aufmerksamkeit, Lernbereitschaft und die Konzentration des Pferdes fördert! Wir übten zunächst das die Pferde in dem Platz Entspannung finden und die Pferde die wegen der fremden Umgebung zunächst noch sehr besorgt waren, fanden tatsächlich nach und nach Ruhe in ihrem weißen Viereck! Danach lernten die Teilnehmerinnen, wie sie Ihre Pferde aus dem Platz in verschiedene Richtungen rausschicken konnten, longieren und danach wieder im Pausenplatz Ruhe finden lassen konnten. Der Pausenplatz kam bei Mensch und Pferd sehr gut an und alle waren nach den Übungseinheiten für die weiteren Aufgaben gut vorbereitet.

Nach dem Mittagsessen widmeten wir uns nach der theoretischen Einführung der Equikinetic! Ein hocheffektives Muskelaufbauprogramm bei dem das Pferd in einer 8m-Quadratvolte in Innenstellung und Biegung longiert wird. Das hörte sich zunächst recht einfach an, die Teilnehmerinnen stellten aber bald fest, das der „Teufel“ im Detail steckt und es viele wichtige Punkte gibt auf die man sich gut konzentrieren musste.

Der zweite Tag begann wieder mit einer theoretischen Einführung und zwar dieses Mal in die Dual-Aktivierung! Bevor es ans Reiten ging, lernten die Teilnehmerinnen zunächst die Basisübungen. Bei der longierten Dual-Aktivierung longieren wir unser Pferd nach einem bestimmten Zeitsystem durch verschiedene Hindernisse wie z.B. Doppelgasse, Dreieck und 8er-Schlaufen. Pause gab es wieder im Equiplace, welchen die Pferde mit Freude aufsuchten 🙂 Nach dem Mittagessen durfte jeder der wollte sich an der gerittenen Dual-Aktivierung versuchen, hier wurden wir zum Teil etwas kreativer und die Teilnehmer lernten weitere Hindernisse/Aufgaben kennen.

Alles in Allem ein erfolgreicher Kurs mit durchweg positiven Rückmeldungen! Ich freue mich auf weitere Kurse mit netten pferdebegeisterten Menschen und ihren Pferden!